Sprechstunde - Psychotherapie Vlotho

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Die seit April 2017 neu eingeführte Sprechstunde soll eine verbesserte Patientenversorgung gewährleisten. Vor allem sollen die Hürden für die Patienten abgebaut werden.


In der Sprechstunde soll festgestellt werden, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und eine ambulante Psychotherapie sinnvoll ist.


Darüber hinaus kann in diesem Gespräch auch Klärung darüber erfolgen, ob z.B. eine Weiterleitung in eine andere Einrichtung zielführend ist. Auch die sogenannte Akutbehandlung schließt hier an. Auch die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist eine neue und wichtige Institution für Ihren Zugang zur Psychotherapie.

Lesen Sie in den weiteren Menüpunkten, was Sie unter den einzelnen Punkten erwartet.

Ablauf der Sprechstunde


Die neu eingeführte Sprechstunde ist für den Patienten verpfichtend, um überhaupt eine psychotherapeutische Versorgung zu erhalten! Bitte bringen Sie zur Sprechstunde Ihre gültige Versichertenkarte mit. Eine Überweisung ist nicht notwendig. Sollten Sie dennoch eine haben, dürfen Sie diese gerne mitbringen. Die Sprechstunde ist keine Psychotherapie! Diese erfolgt zeitlich erst im Anschluss und zumeist auch erst nach einer gewissen Wartezeit (siehe unten).

Die Sprechstunde dient in erster Linie natürlich der Kontaktaufnahme und somit ein erstes "Beschnuppern" zwischen PatientIn und TherapeutIn. Es ist wichtig, zunächst innerhalb der 50 Minuten eine Kurzversion Ihres aktuellen Befindens zu erfassen, um eine erste Einschätzung vornehmen zu können, ob es sich tatsächlich um ein psychisches Leiden handelt. Ist dies nicht der Fall, besprechen wir gemeinsam, ob es andere Lösungen (z.B. Coaching) für Sie gibt.
Stellen wir ein psychisches Leiden fest, sind wir verpflichtet, diagnostisch eine Einschätzung darüber abzugeben. Dies kann bereits bei relativer Eindeutigkeit der Erkrankung nach der ersten Sprechstunde der Fall sein. Es kann aber durchaus vorkommen, dass weitere Diagnostik sinnvoll erscheint. Dann treffen wir uns zu zwei weiteren Gesprächen (d.h. zwei weiteren Sprechstunden), um diese Diagnostik auszuführen und im Anschluss die Diagnose zu erstellen. Die Diagnostik beinhaltet ggf. Fragebögen, ein sog. "klinisches Interview" und eine mündliche Rückmeldung der Befunde.

In jedem Fall bekommen Sie nach der Sprechstunde (eine oder bis zu drei) ein Formular ("PTV 11") mit, welches die Ergebnisse für Sie dokumentiert. Mit diesem Formular ist auch der weitere Weg vorgezeichnet. Wir führen eine Warteliste, d.h. nach der Sprechstunde müssen Sie in Kauf nehmen, cirka ein Jahr auf die eigentliche Psychotherapie zu warten (Durchschnittswert), was leider unumgänglich ist. Individuelle Unterschiede sind hier nicht mit eingerechnet, d.h. der Zeitraum kann kürzer aber auch länger sein.
Nach dieser Wartezeit rufen wir Sie an und machen Ihnen einen Vorschlag für einen festen (ggf. auch flexiblen) Termin für die eigentliche Psychotherapie. Und kurz darauf geht es endlich los!!!!

Zusammenfassung:

1. Sie erhalten einen Termin zur Sprechstunde (obligatorisch)
2. In der Sprechstunde wird die Diagnose festgelegt und der weitere Weg besprochen, Dokumentation per PTV 11:
entweder
a) Sie erhalten einen Platz auf unserer Warteliste (Wartezeiten zwischen 6 und 18 Monaten sind üblich) oder
b) wir stellen die Notwendigkeit einer Akutbehandlung fest (wird zumeist über die Terminservicestelle der KVWL vermittelt), was entweder ambulant oder stationäre erfolgen wird oder
c) wir können Ihnen keinen Platz anbieten (mit dem PTV 11 gehen Sie zu anderen Psychotherapeuten und nehmen weitere Sprechstunden in Anspruch) oder
d) Sie erhalten die Empfehlung für Coaching oder eine andere Form von Behandlung, die nicht mit einer Psychotherapie einhergeht.
 
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